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Die Fülle von Service Packs und Updates für die Windows Betriebssysteme stellt vor allem Administratoren von Netzwerken vor das Problem, bei der Neuinstallation eines PCs nach der Grundinstallation noch eine Reihe von Patches installieren zu müssen, damit der Rechner den aktuellen Sicherheitsstandards entspricht. Dabei werden oft wiederholt Dateien ersetzt, die gerade erst installiert worden sind.
Patch-Integration
Es ist möglich, ServicePacks und Patches direkt in die Installationsdateien zu integrieren. Dadurch enthält ein frisch installierter PC schon die aktuellen Dateien, es müssen weniger Nachinstallationen durchgeführt werden.
Vorbereitung
Zur Integration muss eine Kopie der Installations-CD auf der Festplatte gespeichert sein, z.B. unter dem Pfad
C:\Daten\WinXPGerCD
Innerhalb dieses Verzeichnisses befindet sich das eigentliche Verzeichnis für das Setup, "i386". Aus Performancegründen empfiehlt es sich, das ServicePack ebenfalls auf die Platte zu kopieren, z.B. ebenfalls unter
C:\Daten\XPSp1a_de_x86.exe
Aufruf
Die Integration wird durch den Start des ServicePacks mit dem Kommandozeilenparameter "-s" ausgelöst. Nach dem Parameter muss das Verzeichnis der Original-CD angegeben werden. Hier ein Beispiel für den Aufruf:
XPSp1a_de_x86.exe -s:C:\Daten\WinXPGerCD
Den Erfolg des Aufrufs erkennt man an der Meldung im Statusfenster des ServicePacks, die "Integrating Files" oder "Integriere Dateien" lauten sollte.
Installation
Nach einer erfolgreichen Integration kann ein Setup direkt von der nun aktualsierten CD-Kopie gestartet werden. Optional kann auch eine neue Installations-CD gebrannt werden. |